Alexander-Technik
Diese Methode der Körpertherapie (benannt nach deren Begründer Frederick Matthias Alexander, 1869-1955) zur ganzheitlichen Schulung oder Neuausrichtung von Denk-, Bewegungs- und Handlungsabläufen wurde auf erfahrungswissenschaftlicher Grundlage entwickelt. Sie fördert das körperliche Gleichgewicht und beeinflusst unsere Denk- und Bewegungsmuster und gestaltet sie harmonischer und effizienter.
Damit greift diese anerkannte Körpertherapie überall dort, wo einseitige unausgewogene Bewegungsabläufe das Gleichgewicht im Körper beeinträchtigen. Das betrifft, illustrativ ausgedrückt, sowohl den «Büromenschen», die Frau an der Warenhauskasse, den Coiffeur, als auch professionelle Musiker/innen, Tänzer/innen, Schauspieler/innen ... ![]() Alexander-Technik
Die Therapeutin analysiert durch Beobachtung, Berührung und im Gespräch das Bewegungsverhalten des Patienten – Gehen, Stehen, Sitzen, Liegen, Atmen sowie ständig wiederkehrende (z.B. berufliche) Bewegungsmuster. In der Folge hilft sie beim Erlernen eines besseren (d.h. ökonomischeren) Bewegungsverhaltens. Dieses hilft, Verspannungen zu mildern, vermeiden und idealerweise ganz beheben. Im Zentrum steht das Bewusstmachen des Fehlverhaltens, das Zusammenspiel von Körper und Geist, und das Üben besserer Bewegungsabläufe Die Alexandertechnik dient sowohl der Prävention als auch der Rehabilitation. Sie ist grundlegend für jede geistige und körperliche Tätigkeit und unterstützt das künstlerische Schaffen. ![]() Amadea Schneider Kropf, 53 Ursprünglich Tanzpädagogin (Ausbildung Laban Center London, 1976-79). 1979-82 Ausbildung in Alexander-Technik (bei Patrick MacDonald, London). Seither als selbständige Therapeutin und Spezialistin der Alexander-Technik tätig (1984-1987 am Conservatoire de musique de La Chaux-de-Fonds, von 1994-2004 in Montreal, Kanada). Mitglied von: Schweizerischer Berufsverband Alexander-Technik SVLAT, Alexander-Technik in Unternehmen ATiU, EMR und ASCA Sprachen: D, F, E, Spanisch |




